VOLLE AGENDA, ZU WENIG DURCHSCHLAGSKRAFT

 
 

Der Growth Radar 2026 zeigt, wo Schweizer Unternehmen stark sind und weshalb daraus noch zu selten echter Vorsprung entsteht.

Viele Unternehmen sind heute voller Initiativen. Strategische Programme laufen, Teams arbeiten intensiv, Führungskräfte investieren Zeit in Abstimmungen, Roadmaps und Prioritäten. Von aussen betrachtet ist viel in Bewegung. Und trotzdem bleibt in vielen Geschäftsleitungen ein ungutes Gefühl zurück: Die Organisation ist beschäftigt, aber sie kommt nicht mit der Kraft voran, die möglich wäre.

Genau dieses Spannungsfeld steht im Zentrum des Growth Radar 2026. Die Studie untersucht, wie Schweizer Unternehmen in neun Wachstumsdimensionen aufgestellt sind – von finanzieller Resilienz über operative Skalierbarkeit bis zu Ethik und Nachhaltigkeit.

Besonders relevant für künftigen Vorsprung sind vier Dimensionen: strategische Klarheit, Markt- und Kundennähe, Führung und Kultur sowie Datenintelligenz. Sie zeigen, ob Unternehmen Wachstum und Erneuerung nicht nur wollen, sondern auch wirksam steuern können.

Der Befund ist auf den ersten Blick positiv. Bei strategischer Klarheit, Markt- und Kundennähe sowie Führung und Kultur bewerten sich 70 bis 85 Prozent der Unternehmen als «gut» bis «sehr gut». Doch kein einziger dieser Growth Drivers überschreitet die 30-Prozent-Marke bei «sehr gut».

Das ist entscheidend. Viele Unternehmen sind solide aufgestellt. Aber nur wenige sind dort wirklich stark, wo künftiger Vorsprung entsteht.

Carole Häusermann, Co-CEO von Red Heights, bringt es auf den Punkt:

Wachstumsstarke Unternehmen bewerten sich in vielem nicht mal gut, aber in einzelnen Dingen einfach brillant. Genau da entsteht der Unterschied.

Bei Datenintelligenz wird die Lücke besonders sichtbar. Nur 7 bis 8 Prozent der Unternehmen sehen sich hier wirklich gut aufgestellt. Fast die Hälfte stuft ihre Fähigkeiten lediglich als moderat ein, obwohl genau dieses Feld als zentral für künftigen Vorsprung wahrgenommen wird.

Dabei geht es nicht nur um Technologie. Datenintelligenz wird erst dann relevant, wenn Daten Entscheidungen verändern. Wenn sie Prioritäten schärfen, Ressourcen lenken und helfen, schneller zu erkennen, wo Wirkung entsteht und wo nicht.

Genau hier liegt der Kern des Growth Radar: Die meisten Unternehmen haben nicht zu wenig Fähigkeiten. Sie nutzen vorhandene Stärke noch nicht konsequent genug.

Strategische Klarheit ist oft vorhanden, aber sie trägt nicht immer bis in harte Ressourcenentscheide. Markt- und Kundennähe ist da, aber Erkenntnisse werden nicht schnell genug in Angebote, Prioritäten und Entscheidungen übersetzt. Führung und Kultur sind entwickelt, aber unter Druck übernehmen oft wieder alte Muster, Absicherung und Bereichslogiken. Daten sind verfügbar, aber sie steuern zu selten das tägliche Handeln.

Die eigentliche Lücke liegt deshalb nicht im Wissen. Sie liegt in der Durchgängigkeit.

Von Strategie zu Entscheidung.
Von Kundenwissen zu Priorität.
Von Führung zu Verantwortung.
Von Daten zu Wirkung.

Dort verlieren viele Organisationen Energie. Nicht spektakulär, sondern schleichend: in Abstimmungen, die keine Entscheidung erzeugen; in Initiativen, die weiterlaufen, obwohl der Beitrag unklar ist; in Reports, die informieren, aber keine Orientierung schaffen; in Führungssystemen, die Aktivität sichtbar machen, aber Wirkung zu wenig steuern.

Viele Unternehmen reagieren darauf mit zusätzlichen Initiativen, noch ein Programm, noch ein Workshop, noch ein Reporting. Der Growth Radar legt eine andere Antwort nahe: Es braucht nicht immer mehr Aktivität, sondern mehr Reife im System.

Die entscheidenden Fragen lauten deshalb anders: Wo folgen Entscheidungen wirklich der Strategie? Wo werden Kundenerkenntnisse zu konkreten Prioritäten? Wo gibt Führung Orientierung statt zusätzliche Abstimmung? Wo helfen Daten, Ressourcen und Aufmerksamkeit neu zu lenken?

Uwe Klötzner, Co-CEO von Red Heights, sagt dazu:

Wachstum entscheidet sich weniger an neuen Initiativen als an der Fähigkeit, bestehende Stärken konsequent weiterzuentwickeln.

Hier setzt Red Heights an. Wir helfen Unternehmen, genau diese Reife-Lücken sichtbar zu machen und in konkrete Handlungsfähigkeit zu übersetzen. Nicht indem wir ein weiteres Programm aufsetzen, sondern indem wir mit Führungsteams klären, wo Wirkung verloren geht, welche Entscheidungen anstehen und welche vorhandenen Stärken konsequenter genutzt werden müssen.

Responsible Growth bedeutet für uns Wachstum, Erneuerung und Professionalisierung bewusst zu steuern. Mit klaren Prioritäten, tragfähigen Entscheidungslogiken und einer Organisation, die vorhandenes Können systematisch in Wirkung übersetzt.

Der Growth Radar 2026 zeigt: Das Fundament steht in vielen Schweizer Unternehmen. Der nächste Vorsprung entsteht dort, wo Unternehmen ihre Stärken schärfer verbinden und konsequenter ins tägliche Handeln bringen.

Eine Dimension zeigt dabei eine Soll-Ist-Lücke, die deutlich grösser ist als bei allen anderen. Sie liegt nicht dort, wo viele Führungsteams sie zuerst vermuten würden. Welche Dimension das ist, wie gross die Lücke ausfällt und welche weiteren Themen besonders stark abweichen, zeigt der vollständige Growth Radar 2026 mit allen Ergebnissen, Benchmarks und vertiefenden Analysen.

Wo in deinem Unternehmen ist Können vorhanden, aber Wirkung noch ausgeblieben?
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Den vollständigen Growth Radar 2026 mit allen Ergebnissen, Grafiken und vertiefenden Analysen kannst du über das Formular erhalten.

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Wenn Organisationen beschäftigt sind, aber nicht vorankommen